(04.05.2016) Am Sonntag, 1. Mai 2016 trafen sich alle Leiter der Kirchenbezirke des Apostelbereiches Nürnberg in Nördlingen.
Eingeleitet wurde dieser Tag mit einem Gottesdienst, den der Leiter des Apostelbereiches Nürnberg, Apostel Dieter Prause, durchführte. Zu diesem Gottesdienst waren auch die Frauen und die ehemaligen Kirchenbezirksleiter eingeladen. Der Apostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Römer 5,5 zugrunde:
„Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“
Zu Predigtbeiträgen wurde der Leiter des Kirchenbezirkes Nürnberg-Ost, Bezirksälteste Ralf Münster sowie der stellvertretende Leiter des Kirchenbezirkes Bamberg, Bezirksevangelist Jörg Sacher gerufen. Zu guter Letzt wurde Bischof Udo Göhlmann, der Mitverantwortliche des Apostelbereiches Nürnberg um einen Predigtbeitrag gebeten.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahles konnte noch ein Kind die Gabe Heiligen Geistes durch Gebet und Handauflegung des Apostels empfangen.
Nach dem die Kirchengemeinde-Mitglieder das Heilige Abendmahl gefeiert hatten, fand noch eine Ruhesetzung statt. Gerhard Richt, ein priesterlicher Amtsträger der Kirchengemeinde Nördlingen, wurde altershalber durch den Apostel zur Ruhe gesetzt. 47 Jahre diente Gerhard Richt als ehrenamtlicher Seelsorger in seiner ehemaligen Heimatgemeinde und in Nördlingen in verschiedenen Amtsgaben und Beauftragungen. Der Apostel bedankte sich mit herzlichen Worten bei Gerhard Richt und seiner Gattin. Als sichtbares Zeichen des Dankes empfing der Priester einen wunderschönen Blumenstrauß.
Auch der musikalische Rahmen verdient besondere Erwähnung. Sowohl der Gemeinde-Chor als auch das um einige Spieler erweiterte Gemeinde-Orchester sorgte für eine würdevolle Umrahmung dieses Gottesdienstes.
Anschließend trafen sich die Gäste aus dem Frankenland noch zum gemeinsamen Mittagsessen in Harburg. Danach versammelten sich die Anwesenden zum Gruppenfoto. Die Gruppe besuchte die evangelische Kirche St. Barbara und wurde vom zuständigen Pfarrer, Udo Molinari, zu dem eine freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden örtlichen christlichen Konfessionen besteht, herzlich begrüßt. Der Geistliche erläuterte den neuapostolischen Führungskräften des Apostelbereiches Nürnberg die Geschichte der evangelischen Kirche, die eng verbunden ist mit der Stadt- und Burggeschichte von Harburg.
Gemeinsam sang die Gruppe das Lied "Nun danket alle Gott“ und brachte damit ein ökumenisches Bekenntnis dem Allmächtigen und Allewigen dar. Ein weiterer Programmpunkt war die Führung durch die staufische Burg Harburg, die zu den größten, ältesten und am besten erhaltenen Burganlagen Süddeutschlands zählt. Auch der erst vor ca. 1 Jahr aufwändig renovierte barocke Fürstensaal beindruckte durch seine Optik und seine Akustik, die durch ein gemeinsam gesungenes Lied getestet wurde. Heute gehört die Burg der „gemeinnützigen Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung“.
Bei Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag aus, zu dem sich auch nochmals der evangelische Pfarrer eingefunden hatte. Zufrieden und dankbar begaben sich alle auf die Heimreise.