(21.04.2016) In der Kirchengemeinde Nördlingen feierten eine Konfirmandin und zwei Konfirmanden am Sonntag, 17. April 2016, Konfirmation.
Dabei haben sie sich öffentlich – im Gottesdienst, vor Gott, der Gemeinde und ihren Gästen – zum Glauben bekannt und zur Treue gegenüber Gott verpflichtet. Sie haben nun selbst die Verantwortung für ihr Glaubensleben. Der Begriff „Konfirmation“ kommt aus dem Lateinischen („confirmare“, „confirmatio“ = „bestärken, bestätigen“ / „Bestärkung, Bestätigung“). Bei der Konfirmationshandlung wurde der Konfirmandin und den Konfirmanden unter Handauflegung der Segen zur Konfirmation gespendet. Der Konfirmationssegen soll die jungen Christen in ihrem Bestreben stärken, das Treuegelübde zu halten und sich zu Jesus Christus zu bekennen. Das Treuegelübde geht auf den Text einer Taufliturgie aus dem 3. Jahrhundert zurück und bringt zur Sprache, Böses meiden und gläubig und Gott gehorsam leben zu wollen.
Der Predigt in den Gottesdiensten, in denen Konfirmation gefeiert wurde, lag ein Bibelwort aus dem Lukasevangelium zugrunde, und zwar Kapitel 9, Verse 10.11: „Und die Apostel kamen zurück und erzählten Jesus, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich, und er zog sich mit ihnen allein in die Stadt zurück, die heißt Betsaida. Als die Menge das merkte, zog sie ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften ."
Der Leiter des Kirchenbezirkes Nördlingen, Bezirksältester Rainer Stumpf, führte in der Kirche in Nördlingen den Gottesdienst mit Konfirmationsfeier durch. Priester Rolf Koglin und Priester Gerhard Richt wurden zu einem Predigtbeitrag gerufen. Eingeladen zu dem Festgottesdienst waren außer der Gemeinde Nördlingen die Gemeinden Donauwörth, Harburg, Mönchsdeggingen, Rudelstetten und Wassertrüdingen. Der Chor der Kirchengemeinde Nördlingen umrahmte den Gottesdienst feierlich mit seinen Liedvorträgen. Ebenso trug das Orchester der Kirchengemeinde Nördlingen zur feierlichen musikalischen Mitgestaltung bei und erfreute schon vor Gottesdienstbeginn die große Gemeinde.