(11.04.2016) Karfreitag: Das Bibelwort aus Matthäus 27, 27-29 und die Lesung aus Jesaja 53, 3-12 bildeten an Karfreitag die Grundlage für den Gottesdienst.
Darin wird die Erniedrigung Jesu durch die römischen Soldaten berichtet. Was ihm die Ehre nehmen sollte, gereichte ihm letztendlich jedoch zur Ehre: Mit der Erhöhung am Kreuz und seinem Opfertod für alle Menschen schaffte Jesus eine neue Ordnung. Der wahre König der sein Blut für die Menschen vergießt, der wirklich regiert und für die Seinen leidet. In der Predigt kam zum Ausdruck, dass auch wir als Christen teils mit Nachteilen zu kämpfen haben, wenn wir Jesu nachfolgen. Doch wenn wir dies konsequent tun, führt dies letztlich auch zu unserer Erhöhung. Der Gottesdienst wurde von Instrumentalgruppen, Orgel und dem Gemeindechor musikalisch umrahmt.
Ostersonntag:
Mit dem Osterfest begehen die christlichen Kirchen den höchsten Feiertag im Kirchenjahr. Das Textwort aus Kolosser 1, 27 verkündete das Ostergeheimnis: „…Christus in Euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ Christus in uns sein lassen – Christ sein – ist eine Voraussetzung dafür, dass auch wir die Auferstehung Jesu leben und verkündigen können. Auch seine Jünger taten sich zu Beginn schwer dies zu glauben, doch auch mit der Spendung des heiligen Geistes lebte Jesus in ihnen weiter. Sie verkündeten seine Auferstehung und sein Evangelium. Auch wir wollen dies bezeugen, ohne Jesu Auferstehung wäre unser Glaube vergebens. Das Gemeindeorchester musizierte vor dem Gottesdienst, Solostücke mit Geige, Orgel, Klavier und Gesangsensemble unterstrichen den festlichen Rahmen des Ostergottesdienstes der auch durch die Lesung aus Markus 16, 1-15 und das Wirken des Gemeindechores feierlich gestaltet wurde.