Apostel Andreas Sargant besuchte am 1.7.2026 die Gemeinde Augsburg-Göggingen. Die Gemeinden Augsburg-Stettenstraße und Augsburg-Haunstetten waren dazu eingeladen. Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Apostelgeschichte 2, Vers 42: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“
Ein paar Tage nach dem Johannistag am 24. Juni verwies der Apostel zunächst auf den berühmten Isenheimer Altar des Malers Matthias Grünewald. Dort ist Johannes mit einem überdimensionierten, geradezu unnatürlich großen Zeigefinger dargestellt. Was auf den ersten Blick unproportioniert wirken mag, trägt eine tiefe theologische Botschaft: Johannes weist unübersehbar auf Jesus Christus hin. Dies sei auch für uns heute ein starkes Vorbild im Glauben, stets auf Jesus aufmerksam zu machen.
Mit Blick auf das Bibelwort zitierte Apostel Sargant die Übersetzung der „Gute Nachricht Bibel“ (GNB): „Sie alle widmeten sich eifrig dem, was für sie als Gemeinde wichtig war: Sie ließen sich von den Aposteln unterweisen, sie hielten in gegenseitiger Liebe zusammen, sie feierten das Mahl des Herrn, und sie beteten gemeinsam.“
Der Apostel erläuterte die vier Kernaussagen des Bibelworts:
* Lehre der Apostel: Das bedeutet, Jesu Lehre anzunehmen und von ihm zu lernen. („Nehmt auf euch mein Joch, und lernet von mir (Mt, 11,29))
* Gemeinschaft: Die Liebe zueinander ist das verbindende Element, das uns als Gemeinde zusammenhält.
* Brotbrechen: Im Heiligen Abendmahl steht die persönliche Gemeinschaft mit Jesus im Zentrum
* Gebet: Neben dem Gebet als Gemeinde im Gottesdienst ist auch das gemeinsame Beten im Alltag, in Ehe und Familie, unverzichtbar.