Das war ein Impuls des Heiligen Geistes … … mit diesem Gedanken bedankte sich der Leiter des Gottesdienstes Bezirksältester Rainer Stumpf bei Pfarrer Helmut Haug für den unter dem Titel „Glaubenslinien – was glaube ich?“ stattfindenden Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Moritz in Augsburg.
In diesem Rahmen konnten die zahlreichen Besucher am Freitagabend, 14. November 2025, die Neuapostolische Kirche und einen Wort-Gottesdienst kennenlernen, wie dies auch Jörg Schmid, Gemeindeleiter von Augsburg-Lechhausen, und Mit-Organisator dieses Gottesdienstes erläutert hat.
Bereits in der Begrüßung durch Helmut Haug, Pfarrer von St. Moritz, wurde deutlich, wie die ökumenische Verbundenheit zwischen der katholischen Kirche St. Moritz und der neuapostolischen Kirche Augsburg in den letzten Jahren gewachsen und gefestigt wurde.
Rainer Stumpf, Leiter des Kirchenbezirkes Augsburg/Nördlingen, legte dem Wort-Gottesdienst das Bibelwort aus Matthäus 28, 19-20 zugrunde: „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“.
Der Kammerchor des Kirchenbezirkes Augsburg/Nördlingen unter der Leitung von Andreas Krug unterstrich musikalisch die Predigt des Bezirksältesten. Beeindruckend war neben der besonderen Akustik auch die Schönheit des schlichten, hellen Kirchenraumes.
Die Kirche St. Moritz ist eine der ältesten Kirchen Augsburgs und befindet sich im Zentrum der drittgrößten Stadt Bayerns mit 301.000 Einwohnern (Stand 31.12.2024). Die Kirche selbst wurde 1019 durch Bischof Brun, dem Bruder Kaiser Heinrichs II gebaut. Seit 1510 bis heute besteht eine Verbindung mit der Familie Fugger und der Kirche St. Moritz.
Text: Karl Mölle
Fotos: Anton Brunner