Die Kinder des Kirchenbezirkes übernachteten in der Kirche Augsburg-Stettenstraße. Im Kindergottesdienst stand das Haus Gottes im Mittelpunkt.
Am Samstagabend des 31. Mai 2025, trafen sich 19 Kinder des Kirchenbezirkes Augsburg/Nördlingen in der Kirche Augsburg-Stettenstraße, um dort zu übernachten. Doch noch vor dem Schlafengehen lernten sich die Kinder besser kennen und erlebten einiges.
Unter der Anleitung der Diakone der Gemeinde wurden die Abendmahlskelche mit den Hostien befüllt, die Bibel und die Gesangsbücher aufgeschlagen und die Liedernummern aufgesteckt. Der Blumenschmuck wurde gestaltet und gemeinsam wurden kleine Häuser angemalt und vor dem Altar aufgestellt.
Natürlich durfte eine Führung durch das ganze Kirchengebäude nicht fehlen. Los ging es im Keller, über den Orgelpfeifen-Raum, bis fast unters Dach.
Zur Stärkung gab es Pizza. Anschließend wurde am Lagerfeuer vor der Kirche gesungen und noch so manches Spiel gespielt, bevor Ruhe einkehrte.
Am Sonntagmorgen gab es Frühstück. Dazu waren die Eltern und die Kinder, die noch zu jung zum Übernachten waren, die Großeltern und einige Lehrkräfte gekommen. Bei Nutella mit Breze und Müsli stärkten sich alle für den Kindergottesdienst.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher, Priester Edtbauer, leitete den Kindergottesdienst und verwendete das Bibelwort aus Psalm 27, 4:
„Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten.“
Über die Stiftshütte, den salomonischen Tempel und die heutigen Kirchen, lernten die Kinder, dass das Haus Gottes ganz unterschiedlich aussehen kann. Auch im Inneren der Kirchen gibt es Unterschiede. Die Kinder stellten fest, dass die Gottesdienstteilnehmer ein Teil der Schönheit einer Kirche sind, weil dort Eltern, Großeltern und Freunde sind. Das Wichtigste ist die Anwesenheit Gottes in seinem Haus! Er ist immer da.
Bezirksevangelist Friesch (stellvertretender Bezirksvorsteher) wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen. Nach der gemeinsamen Abendmahlsfeier, Gebet und Schlusssegen endete der Kindergottesdienst.
Anschließend wurde das Bettenlager aufgelöst und alles zusammengepackt. Nachdem sich die Kinder voneinander verabschiedet hatten, ging es dankbar und glücklich nach Hause. Schließlich hatten sich neue Freunde gefunden.