Am 11. Mai 2025 besuchte Apostel Andreas Sargant, Leiter des Apostelbereichs München, die Gemeinde Augsburg-Stettenstraße. Dem Gottesdienst legte er das Wort aus 1.Johannes 3, 2 zugrunde: „Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden Ihn sehen wie er ist“. Zum Gottesdienst waren alle Augsburger Stadtgemeinden sowie die Gemeinden Asbach-Bääumenheim, Friedberg, Neusäß, Mering und Schwabmünchen eingeladen.
„Wir sind eine Gemeinde“
Gleich zu Beginn des Gottesdienstes spricht der Apostel alle Gottesdienstteilnehmer an und sichert ihnen zu, dass egal woher wir kommen und welcher Gemeinde wir angehören „Wir sind eine Gemeinde“. Als Gemeinde und auch als Individuen brauchen wir Stärkung. Der Herr sieht genau, welche Art von Stärkung an welcher Stelle nötig ist. Wer glaubt und dem Herrn vertraut, kann einen lebendigen Glauben erleben. Apostel Sargant unterstreicht diesen Punkt noch einmal mit den Worten „der treue Gott, er ist da“. Hierbei greift er die Worte Stammapostels Schneiders „Die Hilfe ist schon da“ auf.
In seiner Predigt legte der Apostel besonderes Augenmerk auf die Frage wie wir uns gegenüber unserem Nächsten, auch in der Gemeinde, verhalten. Welcher Geist ist es, der jeden einzelnen antreibt? Wie sehen wir aus, wenn wir uns einmal mit den Augen des Nächsten im Spiegel betrachten? Unser Apostel vermittelte der Gemeinde, sich erst einmal selbst erkennen zu müssen, damit man sich ändern kann
„Predigtbeitrag: Wir sind zwar schon Gotteskinder, aber das reicht noch nicht“
Bezugnehmend auf die vom Apostel angesprochene Veränderung, welche jeder Einzelne noch absolvieren muss, ergänzte Priester Merkl, Priester der Gemeinde Neusäß, denGedanken, dass der Herr manche Impulse im Leben schenkt. Diese können Kraft, Trost und Freude bereiten, wenn man glaubt und dem Herrn vertraut. Mit den Worten „Wir sind zwar schon Gotteskinder, aber das reicht noch nicht“ setzt der Priester ein Ausrufezeichen in seiner letzten Predigt als aktiver Amtsträger. Er gibt den Gottesdienstteilnehmern das Sinnbild des Goldwaschens mit auf den Weg, bei dem das Gold durch wiederholtes Waschen vom „Dreck“ befreit werden kann. Das Gold ist bereits da, wir wollen es auch zum Vorschein bringen.
„Predigtbeitrag: Was sehen andere an/in uns?“
In seinem Predigtbeitrag stellt Priester Schleusener aus der Gemeinde Augsburg-Stettenstraße, die Frage: „Was sehen andere an/in uns?“. Hierbei geht er auf die Predigt des Apostels ein. Er erweitert den Gedanken mit der Frage, wie dieses Außenbild zu unserem eigenen/inneren Bild von uns steht? Wir wollen authentisch sein, so dass das Äußere und Innere (eigene) Bild möglichst identisch ist.
„Predigtbeitrag: Lasst uns Menschen schaffen, die uns gleich sind“
Den letzten Predigtbeitrag durfte Bezirksevangelist Maier, Kirchenbezirk Landshut, mit einem Gedanken aus der Schöpfungsgeschichte beginnen. „Lasst uns Menschen schaffen, die uns gleich sind“. Mit dem indirekten Zitat aus dem ersten Mosebuch zeigt der Bezirksevangelist den Anwesenden, dass wir noch nicht so sind wie wir sein sollen – dem Herrn gleich. Legen wir Jesus wie eine Schablone über unser Spiegelbild, um ihm immer ähnlicher zu werden. Hierfür können wir Kraft aus dem Wort Gottes ziehen
„Heilige Versiegelung dreier Kinder und zwei Ruhesetzungen“
Vor dem Heiligen Abendmahl spendete Apostel Sargant drei Kindern das Sarkament der Heiligen Versiegelung, also die Gabe Heiligen Geistes und wies die Eltern darauf hin, dass sie am besten gutes in die Kinder hineinlegen können, indem Sie als Vorbild wirken und es ihren Kindern vorleben.
Zum Abschluss des Gottesdienstes setzte der Apostel Priester Merkl und Priester Schleusener in den Ruhestand. „Alles hat seine Zeit, auch der Ruhestand“ gab er den beiden Priesternmit und bedankte sich für alles Wirken, auch künftig als Ruhestandsamtsträger. Beide erhielten zum Eintritt in den Ruhestand als Zeichen der Dankbarkeit sowie Wertschätzung einen Blumenstrauß von den jeweiligen Gemeindevorstehern überreicht.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete Apostel Sargant den Gottesdienst mit dem Schluss-gebet sowie Schlusssegen.