… am Sonntag, 27. April 2025 in der Neuapostolischen Kirche in Nördlingen mit Apostel Andreas Sargant.
Der Himmel strahlte und gab diesem Tag einen angenehmen und wunderschönen Rahmen.
Apostel Andreas Sargant, der Leiter des Apostelbereiches München, konnte zu Beginn des Gottesdienstes 5 Konfirmandinnen und 4 Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Asbach-Bäumenheim, Harburg, Nördlingen und Rudelstetten willkommen heißen. Er begrüßte auch die Eltern und zahlreichen Verwandten, Freunde und Geschwister aus der Nähe und der Ferne.
„Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient“ – dieses Bibelwort aus Philipper 2, 4 diente als Grundlage für den Konfirmations-Gottesdienst.
Der Apostel bezeichnete den Tag als einen Festtag für die Kirche und die Seele. Er legte den jungen Konfirmanden die Zusage ins Herz, Gott ist da, Gott ist mit Euch und Gott gibt Euch Kraft, das Böse zu überwinden. Macht Euch das Leben nicht gegenseitig schwer, sondern unterstützt einander, so wie Euch die Gemeinde unterstützt und trägt, empfahl Andreas Sargant. Das gehört auch dazu, Gutes zu tun und dem Bösen zu entsagen; und – so der Apostel – geben wir Gott und dem Nächsten die gleiche Bedeutung wie uns selbst.
Bezirksältester Rainer Stumpf und Bezirksevangelist Simon Friesch wiesen in Ihren Predigtbeiträgen darauf hin, dass das Bibelwort Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gibt. Die Blume duftet nicht für sich selbst, sondern für Andere; die Sonne scheint nicht für sich selbst, sondern zur Erwärmung der Erde; der Baum der Früchte trägt, verspeist diese nicht selbst, sondern sie dienen Anderen als Nahrung. Das Brot, das wir teilen, schmeckt besser wenn wir es mit Anderen teilen. Rainer Stumpf wünschte den Konfirmanden, dass sie glücklich werden, weil sie durch Ihr Dasein andere Menschen glücklich machen können.
Nach der Freisprache von Sünden verlas Priester Oliver Franke den Grußbrief von Stammapostel Jean-Luc Schneider, dem Leiter der Neuapostolischen Kirche International. Danach lud der Apostel die jungen Gläubigen ein, vor den Altar zu treten. In seiner Ansprache wies der Apostel auf das freiwillige Versprechen und die damit verbundene Verantwortung jedes Einzelnen hin und gab auch die Zusage, dass Gott mit ihnen sein wird. Er stellte dann an die Konfirmanden die Frage, ob sie im Glauben und Vertrauen Gott nachfolgen und IHN in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen möchten. Nun bat der Apostel die Konfirmanden, das Konfirmationsgelübde vorzutragen. Danach empfingen sie durch Handauflegung des Apostels den Konfirmationssegen. Nach dem Heiligen Abendmahl endete der Gottesdienst mit Schlußgebet und -segen.
Zum feierlichen liturgischen Ablauf trug auch die musikalische Umrahmung durch Orgel, Klavier, Chor und Instrumentalgruppe bei.
Text: Karl Mölle
Fotos: Karl-Heinz Walter und Jürgen Stumpf