Bischof Paul Hepp diente am Mittwoch, den 5. März, in der Gemeinde Leipheim. Zu diesem Gottesdienst war auch die Partnergemeinde Lauingen eingeladen.
Er diente mit einem Wort aus Matthäus 4,1.2: ,,Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.“
Bischof Hepp betete zu Beginn des Gottesdienstes besonders für die Menschen, denen es nicht so gut ergeht wie uns, und im Besonderen dafür, die Not der Menschen zu sehen und Gutes zu tun.
In diesem Gottesdienst verlas Iris Lorenz zudem eine Bibellesung aus Matthäus 4, Verse 1 bis 11. Jesus geht in die Wüste, um dort vierzig Tage und Nächte zu fasten. Das steht wiederum im Bezug zu den vierzig Jahren, die Israel nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste Sinai verbrachte. Zudem erinnert es an die vierzig Tage, die Elia brauchte, um zum Berg Horeb (Sinai) zu gelangen.
Bischof Paul Hepp verwies zunächst auf den Beginn der Passionszeit– vierzig Tage vor Ostern – die vielerorts auch Fastenzeit ist: eine Zeit der Besinnung auf das Heilsgeschehen und eine Zeit der Buße. Schauen wir auf das Leiden des Sohnes Gottes und wie er unter großen Schmerzen aus lauter Liebe zu den Menschen das Opfer brachte. Kein Mensch, obwohl er Vieles erleben oder erleiden muss, könnte behaupten, dass es der Sohn Gottes leicht gehabt habe.
Zudem hätte nicht einmal der Teufel gesagt: ,,bei Dir (Sohn Gottes) habe ich keine Chance, dich lasse ich in Ruhe.“
Jesus aber widersteht den Versuchungen und lehrt uns, wie wir mit Versuchungen umgehen sollen:
Auch in unserem Leben kann es Versuchungen des Bösen geben. Wir Menschen streben nach Macht und Reichtum, die dem Willen Gottes widersprechen. Wir wollen uns nach den Worten Jesu orientieren: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes!“
Nach der Feier zum Heiligen Abendmahl beendete der Bischof den Gottesdienst mit Gebet und Segen.