Sonntag, 13. Oktober 2024 war nicht nur ein schöner Herbsttag, sondern auch ein Festtag für die neuapostolische Kirchengemeinde Dinkelsbühl.
Der Besuch eines lebenden Apostels ist für jede Gemeinde ein Ereignis, auf das sich die Mitglieder und Amtsträger freuen. So auch in Dinkelsbühl. Apostel Andreas Sargant wies gleich zu Beginn seiner Predigt auf die Bedeutung und Wichtigkeit der Gemeinschaft hin. Zuvor hatte er das Bibelwort aus Lukas 2, Vers 36-37 vorgelesen:
Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Sie war hochbetagt. Nach ihrer Jungfrauschaft hatte sie sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt und war nun eine Witwe von vierundachtzig Jahren; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
Andreas Sargant stellte das Bild der Prophetin Hanna, die in dieser Zeit Tag und Nacht im Tempel war, in unsere Zeit. Hanna wusste, dass sie im Tempel Gott erleben konnte. Für die Gläubigen heute ist vor allem die innere Beteiligung und die innere Bereitschaft bei Gott zu bleiben unabhängig von den Lebensumständen und das Wissen, dass uns Gott im Gottesdienst durch sein Wort begegnen kann. Auch das Dienen und das Fasten Hannas war ein weiterer Teil der Ausführungen des Apostels.
Nach dem Predigtbeitrag von Bezirksevangelist Simon Friesch, dem Vertreter des Bezirksvorstehers, leitet der Apostel das Heilige Abendmahl ein.
Nach Abschluss des Heiligen Abendmahles rief der Apostel den Bruder Lucius von der Grün an den Altar und ordinierte ihn zu Diakon. Andreas Sargant wies in der Ansprache zur Ordination darauf hin, dass Gott nun Segnung, Heiligung und Vollmacht gibt. Schau nicht zu den Gläubigen hinunter, sondern sieh zu ihnen auf; Gott gab und gibt dir Gaben und du bist nicht allein, sondern Gott ist mit dir; diese Gedanken gab er dem jungen Bruder mit auf seinen Weg als Diakon.
Nach dem Schlusssegen verabschiedeten sich viele Gemeindemitglieder und sprachen dem jungen Diakon ihre persönlichen Segenswünsche aus.