Unter diesem Gedanken fand der 1. Ökumenische Gottesdienst am 22. September 2024 in Nördlingen mit Beteiligung der Neuapostolischen Kirche statt.
Im Rahmen eines großen mehrtätigen Stadtkulturfestes unter dem Titel „rundum Kultur“ folgten die fünf christlichen Kirchen der Bitte der Stadt Nördlingen nach einem ökumenischen Gottesdienst. Bei strahlend blauen Himmel präsentierte sich die große ca. 10 m hohe Bühne direkt auf dem Marktplatz der Stadt. Pünktlich um 10:30 Uhr läuteten die mächtigen Glocken des 90-Meter hohen Daniel-Turmes feierlich den Gottesdienst ein. Der Kinderchor unter Leitung von Udo Knauer begrüßte die ca. 300 Gottesdienstbesucher mit dem Lied „In your name“.
Diakon Michael Jahnz (evang.-luth.Kirche) stellte die Vertreter der christlichen Kirche vor und begrüßte Gäste und Besucher. Gemeinsam sang die große Schar von Christen das Eingangslied „Lobe den Herren, den mächtigen König“. Der Predigt- oder Verkündigungsteil war auf die Kirchenvertreter Priester Uwe Göttler (Neuapostolische Kirche), Kaplan Jerome Muyunga (röm.-kath. Kirche), Pastor Christoph Fuchs (Landeskirchliche Gemeinschaft), Katrin Striefler (Gospelhouse) und Philipp Beyhl (evang.-luth. Kirche) aufgeteilt.
Die Hinführung hatte Diakon Michael Jahnz übernommen. Danach wurden die Fürbitten von den einzelnen Kirchengemeindeverantwortlichen vorgetragen und das gemeinsame Gebet „Unser Vater“ gesprochen.
Bevor Oberbürgermeister David Wittner ans Rednerpult neben dem Altar trat, stimmte Udo Knauer mit dem Chor der Kinderkantorei das Lied „Auf der Spur von Jesus Christus lasst uns weitergehn“ an. David Wittner brachte seinen Dank zum Ausdruck und bat alle Mitwirkenden auf die Bühne um ihnen eine Sonnenblume als Zeichen des Dankes zu überreichen. Besonderer Dank wurde der Organisatorin des Kulturfestes, Dr. Franziska Emmerling, zuteil. Als Schlusslied stimmten alle gemeinsam das Lied „Nun danket alle Gott“ an.
Für viele Besucher war dieser ökumenische Gottesdienst Anlass zu großer Freude. Gemeinsam zeigten sich die fünf christlichen Kirchen Nördlingens und brachten damit zum Ausdruck, wir sind alle verschieden, aber wir sind versöhnt und glauben an den einen Gott, an Jesus Christus und den Heiligen Geist. Auch für mich persönlich war dieser Gottesdienst ein Erlebnis, das in mir große Freude und teilweise Gänsehaut ausgelöst hat. Noch ein Wunsch ist offen: Die Gründung einer regionalen ACK-Gruppe.
Text und Fotos: Karl Mölle