Am Sonntag, den 18. August überraschte Bischof Hepp, stellvertretender Leiter des Apostelbereichs München, die Gemeinde Augsburg-Bärenkeller. Dem Festgottesdienst legte er das Bibelwort aus dem Jakobusbrief 4,10 zugrunde: „Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen“. Unser Bischof war in Begleitung des Bezirksvorstehers Rainer Stumpf.
Wir demütigen uns vor Gott
Zur Einleitung des Gottesdienstes bezog sich unser Bischof auf das Lied der Sänger „Wer steht vor deiner Herzenstür“. Er betonte dadurch wie wichtig es ist mit einer bewusst demutsvollen Haltung den Gottesdienst zu erleben, der Grundlage für die Pflege des Glaubens ist. In seiner Predigt wies er auf einige Geschehnisse der Bibel hin, in denen deutlich wird wie sehr die Nähe aber auch die Ferne zu Gott mit Demut greifbar wird. Adam und Eva beispielsweise waren durch ihren gewissen Mangel an Demut dem Untergang im Paradies geweiht. Im Folgenden kam Jesus Christus, der Sohn Gottes auf die Welt um ihnen die Rückkehr zu ermöglichen. Auch ließ Jesus Vormachtstellungen aus und beugte sich ganz dem Willen seines Vaters. Sündlos akzeptierte er die weltliche Verurteilung und ließ Hohn und Spott über sich ergehen. Gott bewirkte seine Auferstehung und holte ihn an seine Seite in die Herrlichkeit um ihm all seine Macht zu übergeben. (Phil 2, 6-11).
Selbstverantwortung statt Furcht
Bischoff Paul Hepp stellte klar, dass Gott nicht seine Allmacht nutzt um uns demütig zu machen. Es läge an uns selbst, Gnade und Erlösung dadurch zu erhalten indem es uns ein Herzensbedürfnis sei Jesus Christus in dem was und wie wir es tun immer ähnlicher zu werden. Dazu benannte er Hilfestellungen um sich selbst zu kontrollieren.
Gott macht alles Vollkommen.
In Bezug auf die Predigt von Bischof Hepp, nannte Bezirksvorsteher Rainer Stumpf in seinem Predigtbeitrag ein sehr bildhaftes Beispiel: „Wenn man einen guten und einen bösen Löwen hat, sei es im Kampf der Beiden entscheidend, welchen man füttert“. So auch im Glaubensleben eines jeden Einzelnen. Jedem gelingt und misslingt mal etwas, es sei jedoch entscheidend, dass wir uns zum wahren Ziel Jesus Christus bekennen.
Segen zur Rubinhochzeit
Einen besonderen Akzent erhielt der Gottesdienst dadurch, dass das Ehepaar Barbara und Siegfried Gossner den Segen zur Rubinhochzeit empfingen, was ihn zu einem Festgottesdienst mache. Bischof Paul Hepp gab ihnen einen Vers aus dem 5.Mose Kapitel 2 Vers 7 mit auf den weiteren gemeinsamen Weg: „Denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. Er hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen. Vierzig Jahre ist der HERR, dein Gott, bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt.“