Am 23. Juni 2024 besucht Apostel Andreas Sargant, Leiter des Apostelbezirks München, die Gemeinde Gersthofen. Dazu eingeladen sind die Gemeinden Augsburg-Bärenkeller und Neusäß. Dem Gottesdienst liegt das Bibelwort aus 2. Mose 20, 8 zugrunde: "Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst."
Apostel Sargant leitet den Gottesdienst damit ein, dass Gott den Menschen Gebote gegeben hat, um sie zu schützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Heil und göttlichen Frieden zu finden. Eines dieser Gebote ist das zugrunde gelegte Bibelwort.
Er gibt den Gläubigen vier Möglichkeiten mit auf den Weg, wie sie den Feiertag heiligen können:
Lob und Anbetung Gottes
Alles, was Gott tut, ist vollkommen - auch die Schöpfung. Durch die Heiligung des Feiertages in Anbetung und Lob Gottes danken ihm die Gläubigen für seine Fürsorge, seine Allmacht und seine Schöpfung.
Gedenken an die Befreiung von der Sünde
Am Sabbattag sollte sich das Volk Israel daran erinnern, dass Gott sie von der Sklaverei durch die Ägypter befreit hat. Während der jüdische Ruhetag am letzten Tag der Woche, am Samstag, begangen wird, findet der christliche Ruhetag am Sonntag statt. An diesem Tag gedenken Christen insbesondere der Auferstehung Jesu. Ein Aspekt der Heiligung des Feiertages ist damit das Gedenken an den Opfertod und die Auferstehung von Jesus Christus, die die Gläubigen von der Sünde befreit.
Gemeinschaft unter den Gläubigen und mit Gott
Nach der Schöpfung benötigte Gott keine Ruhe im irdischen Sinn. Sein Ruhen unterstreicht die Vollkommenheit seines Tuns und bezieht sich auf die Zeit, als die Menschen noch in vollkommener Gemeinschaft mit Gott, der Schöpfung und untereinander lebten. In dem die Gläubigen die Gemeinschaft untereinander suchen, heiligen sie den Feiertag und drücken den Wunsch aus, in diese vollkommene Gemeinschaft mit Gott und den Menschen zu kommen.
Sich bei Gott für den Nächsten einsetzen
Die Liebe Gottes soll in den Gläubigen den Wunsch wecken, nicht nur für sich selbst sondern auch für andere Menschen Kraft zu tanken. Das bedeutet unter anderem für den Nächsten da zu sein, für ihn zu beten und Freude verbreiten. Aber auch dafür zu sorgen, dass sich der Nächste in der Gemeinschaft Gottes geborgen fühlen darf.
Der Apostel schließt seine Predigt damit, dass durch Teilnahme an Gottesdiensten alle vier Möglichkeiten abgedeckt werden und der Feiertag in dieser Zuwendung zu Gott am besten geheiligt wird. Zudem unterstreicht er, dass die Institution Kirche die Aufgabe hat, Gläubige zum Heil in Jesus Christus zu bringen und damit zum ewigen Leben - alles andere sei Nebensache.
In den Predigtbeiträgen von Priester Peter Orf (Leiter der Gemeinde Augsburg-Stettenstraße) und Priester Gerhard Peter (stellvertretender Leiter des Kirchenbezirks Augsburg/Nördlingen) wird darauf eingegangen, dass Sonntage bzw. Gottesdienste ein Angebot sind, welches die Gläubigen annehmen können. Dennoch seien sie dazu aufgefordert, sich aktiv in der Gemeinschaft einzubringen, um den Wert der Gottesdienste erkennen zu können.
Ein besondere Höhepunkt in diesem Gottesdienst ist die Spendung der Gabe Heiligen Geistes für die kleine Maja sowie die Durchführung des Heiligen Abendmahls für Verstorbene (Katechismus - Fragen & Antworten, Frage 548).
Im Anschluß an den Gottesdienst findet ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen statt.