… darin versuchen sich junge und ältere Menschen jeden Tag und sind darin mehr oder weniger erfolgreich.
Dabei gibt es in Bezug auf die Suche nach Glück eine Vielzahl von Fragen. Hier nur ein kleiner Auszug:
Finde ich Glück in meinem sozialen Umfeld oder in meiner Umgebung?
Hat der Mensch neben mir, also mein Nächster oder meine Nächste, mehr Glück wie ich?
Kann ich auch als älterer Mensch Glück finden oder steht das nur der Jugend zu?
Wohin muss ich gehen oder was muss ich tun, damit ich das Glück finde?
Kann ich glücklich werden, wenn ich Christ bin oder an die Existenz Gottes glaube?
Glücksratgeber, Seminare und Bücher gibt es viele, aber Glück muss auch gesucht werden. Glück ist eine freudige Gemütsverfassung, wenn Dir z.B. Gutes widerfahren ist, wenn Du etwas Angenehmes genießen darfst oder wenn sich in Deinem Leben etwas positiv Unvorhergesehenes ereignet. Aber Glück ist auch zerbrechlich. In der Erziehung junger Menschen wurde christliches Saatgut gepflanzt und dann erlebt man im Alter, dass die Jugend eigene Wege einschlägt, die weg vom Glauben führen.
Wer auf das Wort (Gottes) merkt, der findet Glück (Sprüche 16,20) ist eine uralte Weisheit Salomos aus der Heiligen Schrift. Diese Aussage rückt eine andere Ebene ins Blickfeld, sie geht über das Sichtbare hinaus. Auf der einen Seite das sichtbare vergängliche Glück, auf der anderen Seite das unsichtbare ewige Glück. Der göttliche Wille oder das göttliche Wort – hier ist das andere Glück erfahrbar. Auch die Priorität der persönlichen Zeit auf das Ehrenamt in einer Kirche kann für den Einzelnen Glück bedeuten.
Wer auf das Wort merkt, der findet Glück; und wohl dem, der sich auf den Herrn verlässt! Sprüche Salomo 16,20
Der Gottesdienst für Senioren aus dem Kirchenbezirk Augsburg/Nördlingen am 28. April 2024 in der Kirche Augsburg-Stettenstraße mit Bezirksvorsteher Rainer Stumpf mit ca. 300 Besuchern hatte dieses Thema zum Inhalt.
Text: Karl Mölle
Fotos: Karl-Heinz Walter