Am Sonntag, den 21. April, führte Apostel Andreas Sargant in der Gemeinde Leipheim den Gottesdienst durch. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Lauingen eingeladen.
Apostel Sargant verwendete als Grundlage das Bibelwort aus Johannes 15.9 und 11: ,,Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.“
Zu Beginn seiner Predigt sprach der Apostel von der Erwartungshaltung des Gottesdienstes. Es sei nicht möglich, im Gottesdienst eine perfekte und fehlerfreie Predigt zu hören, weil der Herr unvollkommene Menschen erwählt hat, um sein Wort zu verkündigen. Wir wollen aber hören, was der Geist lebendig macht.
Gott, der Vater, drückte seine Liebe zum Sohn auf verschiedene Weise aus, und Jesus konnte die Liebe des Vaters spüren. Diese äußerte sich auch in den Worten: ,,Dies ist mein geliebter Sohn, den sollt ihr hören.“
Auch wir möchten diese Liebe erfahren. Gott sorgt für uns, beschützt uns und gibt uns die Möglichkeit, seine Kinder zu sein.
Damit wir aber erkennen, wie sehr er uns liebt, bittet er uns, ihn zu lieben und an ihn zu glauben. „Wir müssen an die Liebe Gottes glauben. Vertraue seinem Wort und seiner Liebe. Lasst uns dieses Vertrauen nicht aufgeben.“
Wir lieben, weil wir geliebt werden. Wir vergeben, weil uns vergeben wurde. Auf diese Weise können wir die Freude erleben, von der der Bibeltext spricht. Eine tiefe Freude, die bleibt, egal was passiert, „denn es kommt nicht darauf an, was in unserem Leben passiert“, erklärte der Apostel und fügte hinzu: „Wenn Jesus kommt, wird diese Freude vollkommen sein.“
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Priester Peter wurde um einen Predigtbeitrag gebeten und zeigte die Liebe des Sohnes Gottes im Bild des Weinstocks auf: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“
Priester Barwig (Gemeinde Lauingen) sprach zudem davon, dass das Heilige Abendmahl uns die Kraft gebe, zu überwinden und treu zu bleiben - nicht, weil wir es verdienen, sondern aus Liebe.
Nach der Sündenvergebung trat die Mutter mit ihrem Kind vor den Altar, wo das Sakrament der Heiligen Versiegelung durch den Apostel gespendet wurde.