. . . Jünger hatte Jesus um sich versammelt, als er in Israel seine Lehrtätigkeit begann. Zwölf Konfirmandinnen und Konfirmanden standen am 7. April 2024 in Nördlingen vor dem Altar, als Apostel Andreas Sargant, der Leiter des Apostelbereiches München, den Gottesdienst mit Konfirmation durchführte.
Begleitet wurde er von einigen Gemeindeleitern und dem Bezirksvorsteher Rainer Stumpf und seinen Stellvertretern. Der Apostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Johannes 14, 6a zugrunde:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
In den Predigtausführungen des Apostels und des Bezirksvorstehers wurde den Konfirmanden und den Gläubigen der Gedanke in das Herz gelegt, in der Treue zu Gott zu stehen. Treue ist absolut, eine Teil-Treue ist nicht möglich. Das Ziel des Glaubens ist die ewige Gemeinschaft mit Gott in seinem Reich. Dieses „Ich bin“-Wort lässt auch keine anderen Wege oder Weg-Kombinationen zu, Jesus ist der Weg. Es reicht auch nicht aus, nur auf dem Weg zu stehen, sondern es bedarf der Bewegung nach vorne. Auch die oft gesuchte Wahrheit findet sich in Jesus. Seine Worte sind ewig gültig, er hält, was er verheißt. Wahrheit ist auch, dass er dich liebt, so Andreas Sargant. Auch das Leben findet sich in Jesus. Der Gläubige hat immer die Aufgabe, im Dienst für Gott und seinen Nächsten zu stehen. Dieser Einsatz kann Freude bereiten. Der Apostel zeigt auch ein Bild aus seiner Kindheit, als er mit seinem Vater eine Bergtour unternahm. Es war anstrengend, doch der Vater trug ihn manchmal und er wollte ihm gleichzeitig auch die Schönheiten der Natur vermitteln. Der Apostel übertrug dieses Erleben auf die geistige Ebene.
Nach der Freisprache der Sünden verlas Priester Oliver Franke den Grußbrief von Stammapostel Jean-Luc Schneider, dem Leiter der Neuapostolischen Kirche International. Danach lud der Apostel die jungen Gläubigen ein, vor den Altar zu treten. In seiner Ansprache wies der Apostel nochmals auf die Treue zu Gott und die Verantwortung jedes Einzelnen für seine Entscheidungen hin. Er stellte dann an die Konfirmanden die Frage, ob sie im Glauben und Vertrauen Gott nachfolgen und IHN in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen möchten. Nach dem gemeinsamen JA trugen die Konfirmanden das Konfirmationsgelübde vor und empfingen durch Handauflegung des Apostels den Konfirmationssegen. Nach dem Heiligen Abendmahl endete mit Schlußgebet und -segen dieser Gottesdienst. „Das war ein schönes Fest“, so der Kommentar eines Gastes und Gottesdienst-Teilnehmers. Dazu trug sicherlich auch der musikalische Rahmen durch Orgel, Chor und Streichergruppe bei.
Text: Karl Mölle
Fotos: Jürgen Stumpf