Zu Karfreitag, 29. März 2024, besucht Bischof Paul Hepp die Gemeinde Gersthofen. Mit eingeladen sind die Gemeinden Augsburg-Bärenkeller, Bäumenheim und Neusäß.
Dem Gottesdienst liegt das Bibelwort aus Markus 16, 39 zugrunde:
Der Hauptmann aber, der dabeistand, ihm gegenüber, und sah, dass er so verschied, sprach: "Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!"
Zunächst nimmt der Bischof allgemein Bezug auf Karfreitag und ruft die Gläubigen dazu auf, Karfreitag aus dem Osterlicht heraus zu betrachten: Karfreitag ist der Höhepunkt des Passionsgeschehens und notwendig, damit Jesus Christus an Ostern wieder auferstehen kann - ohne den Opfertod Jesu keine Auferstehung und keine Versöhnung der Menschen mit Gott.
Im Anschluss daran leitet er auf das Bibelwort über und geht darauf ein, woran der Hauptmann erkannte, dass Jesus wahrlich Gottes Sohn gewesen ist. Der Bischof erläutert, dass der Hauptmann Jesu während der Kreuzigung beobachtet hat und dabei folgendes feststellen konnte:
Aus all diesen Punkten können auch die Gläubigen von Jesus lernen:
In einem weiteren Predigtbeitrag geht Priester Norbert Strixner - Vorsteher der Gemeinde Neusäß - darauf ein, dass Leid nicht heilsnotwendig ist, auch wenn die Leiden Jesus darauf hinweisen könnten. Dies heißt jedoch auch nicht, dass alle, die Jesus nachfolgen, automatisch von Leid verschont bleiben. "Karfreitagsstimmung" kann durch aus bedrücken, doch im Kontext von Ostern stellt sie eine große Kraftquelle dar und die Gläubigen können Jesus als Beispiel und Urkraftquelle für die Hoffnung und Zukunft beim Herrn nutzen.
Vor der Feier des heiligen Abenmahls, verdeutlicht Bischof Paul Hepp noch einmal den Opfertod Jesu: der größte Liebesbeweis den Gott den Menschen geben konnte - die Vergebung der Sünden durch den Tod seines Sohnes.