… Gottesdienst in der Gemeinde Wassertrüdingen fand am Sonntag, 24. März 2024 statt.
Apostel Andreas Sargant legte diesem Gottesdienst das Bibelwort aus Lukas 19, 38-40 zugrunde:
„… Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“
Nach der Bibellesung aus Johannes 12, 12-19 von Diakonin Ulrike Baumgart ging Apostel Andreas Sargant näher auf das Palmsonntag-Geschehen ein. Der Einzug Jesu in Jerusalem und die überschwängliche Begrüßung durch das Volk, das seine eigenen Erwartungen mit dem Auftritt Jesu verbunden hat. Jesus wollte Frieden bringen, er wollte nicht die Herrschaft der Römer beseitigen. Er bekannte sich zu seinem Vater, was letztendlich dazu beitrug, dass er sein Leben lassen musste.
Im Predigtbeitrag von Priester Tobias Schlatterer brachte der Vorsteher seinen Dank zum Ausdruck, die Geschwister und die Gemeinde zu haben. Er blendete auf die Zeit zurück, als er mit seiner Frau das erste Mal in die Gemeinde Wassertrüdingen kam. Er wurde freudig aufgenommen und hat sich wohl gefühlt, damals während der Kirchenrenovierung im Ausweichlokal der Musikschule Wassertrüdingen; „Wohlgefühl hängt nicht vom Gebäude ab“ so der Vorsteher, sondern von den Geschwistern und der Gemeinde. Dieses Wohlgefühl wünschte er auch Allen in der neuen zusammengefassten Gemeinde Gunzenhausen.
Bezirksvorsteher Rainer Stumpf nahm den Predigt-Impuls vom Einzug Jesu auf. Jesus ließ sich vom euphorischen Empfang in Jerusalem nicht beeindrucken, er war auf sein Ziel fokussiert, nämlich sein Opfer zu bringen und den Willen seines Vaters auszuführen.
Nach der Freisprache und dem Heiligen Abendmahl bestätigte der Apostel den Vorsteher und die Diakonin für die neue Gemeinde Gunzenhausen.
Anschließend las Bezirksevangelist i.R. Karl Mölle die Kurz-Chronik der neuapostolischen Kirchengemeinde Wassertrüdingen vor.
Es folgte die Profanierung des Kirchengebäudes durch den Apostel und der Schlußsegen.
Am Ende hatte der 2. Bürgermeister Klaus Schülein noch das Wort. Er stellte sich als bekennender Christ vor und sprach der Gemeinde ebenfalls seinen Dank aus „Sie waren ein Segen für unsere Stadt“, so Klaus Schülein an die Gemeinde. Er wünschte der Gemeinde in Gunzenhausen Gottes Segen und forderte die Gläubigen auf, weiterhin für die Stadt Wassertrüdingen zu beten.
Danach waren alle Anwesenden zu einem kleinen letzten Imbiss im Foyer der Kirche eingeladen.
Text: Karl Mölle
Fotos: Karl Mölle