Am Mittwoch, den 10. Januar, besuchte Bischof Paul Hepp die Gemeinde Leipheim. Zu diesem Gottesdienst war auch die Partnergemeinde Lauingen eingeladen. Dem Gottesdienst lag ein Wort aus Matthäus 2,10.11 zu Grunde: ,,Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“
Zu Beginn des Gottesdienstes rief Bischof Hepp alle Gläubigen auf, auch im Jahr 2024 die Sehnsucht der Wiederkunft Jesu Christi im Herzen zu tragen - Christus ist dazu auf diese Welt gekommen, damit wir auf ewig leben. Dies gelte es zu glauben und dafür innig zu beten.
Das Erscheinungsfest stehe dabei im Zusammenhang mit dem Dreikönigsfest und auch mit dem heutigen Textwort: Die Weisen reisten an, um den Sohn Gottes zu huldigen. Christus kam jedoch nicht nur für das Volk Israel, sondern für alle Menschen. Er ist zudem nicht gekommen, um eine neue Religion zu stiften, sondern, dass allen Menschen Heil und Erlösung zu Teil werde. Um dies glauben zu können, schenkt der Herr uns immer neu sein Wort, die göttliche Kraft, und auch die Freude dazu.
Zum Schluss seiner Predigt erinnerte der Bischof an die Begebenheit, als Petrus die Frage gestellt wurde: ,,Was sagen die Menschen, wer ich bin?“ Petrus antwortete: ,,Du bist Christus, der lebendige Sohn Gottes.“ (Mt 16, 13 – 17). Auch heute fragt uns Jesus, jeden ganz persönlich: ,,Was glaubst du, wer ich bin?“ - beantworten wir die Frage im festen Glauben in unseren täglichen Gebeten.
Im Anschluss bat der Bischof den Lauinger Gemeindevorsteher, Priester Andreas Krug, um einen Predigtbeitrag. Er verwies auf ein Lied, in dem es heißt: Stern auf den ich schaue. Auf wen schauen wir? Auf den einen, den Sohn Gottes?
Nach der Feier zum Heiligen Abendmahl beendete der Bischof den Gottesdienst mit Gebet und Segen. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Chor und Violinen umrahmt.