Letztes Jahr zu Weihnachten, da hatten wir viel Zuversicht und Hoffnung in uns.
Hoffnung, dass dieses Covid-19 Virus uns und unsere Welt nicht weiter im Griff haben wird.
Jetzt, 12 Monate später, ist die Situation leider kaum anders, bis auf die Tatsache, dass die Welt noch ängstlicher geworden ist und zusätzlich eine gesellschaftliche Spaltung zu verspüren ist, die niemandem von uns gut tut.
Die Frage ist, wie gehen wir, jeder persönlich, damit um. Und solch eine Frage passt perfekt in den Advent – zu Weihnachten. Hier gibt es doch Platz für eine Zeit des inne Haltens, im Gegensatz zum ständigen "verplant sein" oder sogar der Sorge, nicht zu genügen im „Hamsterrad unserer Gesellschaft“.
Bei Besinnung geht es nicht nur um gemütliche Adventsstimmung mit Kerzen, Plätzchen oder Glühwein (so schön das natürlich ist). Sondern gerade in dieser Zeit können wir uns darauf besinnen, das Kind in der Krippe neu zu entdecken, dieses kleine Kind, dessen Botschaft Friede, Versöhnung, Liebe, Barmherzigkeit und Gnade ist.
Die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes, ist Gottes Antwort auf das Machtgehabe der scheinbar Mächtigen dieser Welt.
Mehr denn je braucht die Menschheit diesen Retter, diesen festen Anker, der hält und an dem wir uns festhalten können. Gerade jetzt, in diesen unsicheren Zeiten.
Weihnachtliche Grüße
Barbara und Maximilian Güthner