(02.11.2017) Am Sonntag den 30. Juli feierte die Gemeinde Lauingen zusammen mit Ihrem Gemeindeleiter, Priester Andreas Krug und dem Ehepaar Gerlinde und Erich Greiner einen Gottesdienst, bei dem der Segen zur Goldenen Hochzeit gespendet wurde.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Matthäus 6, 3.4:
„Wenn Du Almosen gibt’s, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das verborgene sieht, wird dir’s vergelten.“
Im Verlauf des Gottesdienstes wurde auch mit Bezug auf das goldene Hochzeitspaar herausgestellt, dass einander dienen, füreinander zu sorgen, wesentlich das Werk und das Handeln eines Christen bestimmt. Vieles geschieht dabei, ohne dies öffentlich zu publizieren, sondern eher im Verborgenen, wohl wissend, dass Gott über all dies bescheid weiß. Wir handeln nicht mit Aussicht auf Belohnung oder menschlicher Wertschätzung, Was wir tun, tun wir aus Liebe zu Gott. „Almosen zu geben“ – im übertragenen Sinn - ist demnach keine Handlungsempfehlung, sondern christliches Merkmal. Dies gilt gleichermaßen in der persönlichen Beziehung zu Gott, wie untereinander.
Auch in einer Ehe werden manche Liebestaten vollbracht, ohne dass man dies zu Markte tragen würde. Ebenso taten dies die Eheleute Greiner, die nach 50 Jahren Ehe an diesem Tag den göttlichen Segen empfangen durften. Segen ist der Lohn dessen, der in das Verborgene sieht, unseres Gottes. So erlebte die Gemeinde und die Familie ein besonderes Fest, das mit dem Gemeindechor und dem Orchester auch feierlich Umrahmt wurde.