Am 10. Juli 2026 fand in der Gemeinde Mering ein Gottesdienst mit Apostel Andreas Sargant, begleitet von Bischof Paul Hepp statt. Dem Gottesdienst, zu dem auch die Gemeinde Friedberg eingeladen war, lag das Bibelwort aus dem Brief des Paulus an die Philipper 1, 9 zugrunde: „Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung“.
Zu Beginn des Gottesdienstes ging Apostel Sargant auf die Liebe innerhalb der Gemeinde ein, die die Sänger im Liedvortrag besungen haben. Schön ist es, wenn in der Gemeinde die Liebe untereinander fühlbar und spürbar ist. Es kommt nicht darauf an wieviel Zeit man miteinander verbringt, sondern dass man sich auf dem Glaubensweg gegenseitig unterstützt, sich trägt, hilft und füreinander da ist.
Paulus schrieb das erwähnte Textwort an die Gemeinde Philippi aus dem Gefängnis heraus. Er hat nicht darauf geschaut was ihm alles fehlt, sondern er hat vorgelebt was er geschrieben hat: Er für die Gemeinde gebetet, dass sie in der Liebe und Erkenntnis noch reicher wird.
Als wesentliche Gedanken führte der Apostel aus, dass Gott der seinen Sohn gesandt hat, der uns errettet und uns das Heil geschenkt hat, uns unendlich liebt. Was bewirkt diese Liebe in uns? Diese Liebe soll Auswirkungen haben auf die Liebe zu unserem Nächsten. So sagte Jesus: „Ein neues Gebot gebe ich Euch, dass Ihr untereinander liebt wie ich Euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt“ (Joh, 13,34) und „was ihr einem meiner geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan (Mt. 25,40). Die Liebe Gottes soll konkrete Auswirkungen haben. Ein Zeichen der Liebe die wir uns gegenseitig schenken können ist Vergebungsbereitschaft oder auch zuzuhören statt zu verurteilen. Gönnen wir unserem Nächsten voll und ganz das Heil.
In seinem Predigtbeitrag führte Bischof Hepp aus, dass die göttliche Liebe mehr ist als Zuneigung: Sie ist:
Sie sollte auch Menschen gelten die uns nicht wohlgesonnen sind, auch diesen wollen wir das Heil wünschen. Wir können dafür beten, dass die göttliche Liebe in unserem Denken, Reden und Handeln immer mehr Raum einnimmt. Als Beispiel wies Bischof Hepp auf die Herzenseinstellung des barmherzigen Samariters hin.
Nach der Sündenvergebung und dem heiligen Abendmahl endete der besondere Gottesdienst mit dem Dankgebet und dem Schlusssegen.
Bilder und Text: M. Eckhardt