… diese zentrale Botschaft stand über dem Gottesdienst am Sonntag, 22. Juni 2025 in Dinkelsbühl.
Ausgehend von dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 10, 34 und 35 „ Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm“ erklärte Apostel Andreas Sargant anhand des Erlebnisses von Petrus und dem Hauptmann Kornelius, dass Gott nicht die Person bzw. Herkunft, sozialen Stand, Alter oder Volkszugehörigkeit ansieht, sondern ins Herz hineinblickt. So musste auch Petrus über das Bild des vierzipfligen Tuches mit unangenehmen Tieren erst begreifen, dass Gott anders denkt als er selbst. Gott liebt Dich so wie Du bist.
Priester Uwe Haffner bedankte sich bei den Gemeinde-Mitgliedern von Dinkelsbühl in seinem letzten Predigtbeitrag, dass er in den 9 Jahren ehrenamtlicher Mitarbeit als Priester kein böses Wort gehört hat.
Bezirksvorsteher Rainer Stumpf unterstrich den Gedanken des Apostels, dass jeder Mensch der Liebe bedarf und diese lebensnotwendig ist.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles versetzte der Apostel Prieser Uwe Haffner in den Ruhestand. Er bedankte sich für sein lebendiges und bodenständiges Dienen am Altar, das oft von seinen Erlebnissen als Bauunternehmer und Fluglehrer unterstrichen wurde. Bei seiner Arbeit als Dirigent des Gemeindechores passte vielleicht nicht immer jeder Ton ganz genau, aber als Prieser am Altar war sein Wort passgenau und lebendig, so Andreas Sargant.
Der Vorsteher überreichte Uwe Haffner noch 2 Blumensträuße und sprach den Dank im Namen der Gemeinde für seine seelsorgerische Arbeit aus.
Nach dem Gottesdienst waren alle Anwesenden noch zu einem Imbiss im Vorraum der Kirche eingeladen.
Text und Fotos: Karl Mölle