Die schönste Altstadt Deutschlands – mit diesen Worten darf sich die große Kreisstadt Dinkelsbühl mit Recht schmücken.
Dinkelsbühl liegt im Landkreis Ansbach in Mittelfranken und zählt zur Metropolregion Nürnberg. Die ehemalige Reichsstadt ist aufgrund des außergewöhnlich gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort an der Romantischen Straße.
Zwischen den sehr gut erhaltenen und gepflegten Häusern und Fachwerkgebäuden steht unscheinbar die Heilig-Geist-Kirche unweit des Marktplatzes. Die evangelische Spitalkirche wurde 1380 erbaut und ist Teil des Spitalkomplexes. Im Nebengebäude der Heilig-Geist-Kirche fanden bereits 1947 die ersten Gottesdienste der neuapostolischen Kirchengemeinde Dinkelsbühl statt.
Am Abend des Pfingstmontags 2025 versammelten sich um die 100 gläubige Christen, um gemeinsam den Geburtstag der Kirche Christi zu feiern. „Happy Birthday“ erklang als musikalischer Willkommensgruß durch Orgel und Trompete von der Empore. Frank Seeger, Pastor der Liebenzeller Gemeinschaft begrüßte die Gläubigen und leitete die ökumenische Pfingstandacht ein. In dem zuvor verteilten Faltblatt fanden sich alle Liedtexte und der Ablauf. Nach dem Eingangslied „Feiern und loben“ sprach die ganze ökumenische Gemeinde zusammen das Gebet nach Psalm 1. Der katholische Pfarrer Joachim Pollithy leitete mit der Lesung aus Apostelgeschichte 2 und dem Lied „Atme in uns, Heiliger Geist“ auf die Andachtsgedanken von Priester Stefan von der Grün aus der Neuapostolischen Kirche über. Stefan von der Grün betonte die Wirkung des Heiligen Geistes auf die Menschen. Er betonte die damit verbundene Wahrheit und die Auswirkung der Liebe und des Friedens durch den Geist Gottes.
Mit dem Lied „Komm Heilger Geist“, dem Glaubensbekenntnis der Gemeinde und Pfarrerin Kathrin Scheibenberger, sowie den Fürbitten, dem Gebet „Vater unser“ und dem Schlußlied „Nun danket alle Gott“ klang diese ökumenische Pfingstandacht aus.
Dankbar nahmen die Anwesenden die Einladung zum gemeinsamen Ausklang im Spitalhof und der Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen an.
Text und Fotos: Karl Mölle