Heilige Wassertaufe, Heiliges Abendmahl und Übergabe einer Spende waren neben der Wortverkündigung die Schwerpunkte des Gottesdienstes am Sonntag, 27. Oktober 2024 in Nördlingen.
Bezirksvorsteher Rainer Stumpf, Leiter des Kirchenbezirkes Augsburg/Nördlingen war es in diesem Gottesdienst anzusehen, dass er sich über die Begegnung mit den Gläubigen und Gästen freute. Zu Beginn las er das Bibel-Wort aus Matthäus 5, Vers 16:
So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Der Bezirksälteste bezeichnete das Licht als ein Synonym für Orientierung und Wärme. Jesus selbst sprach von sich als dem Licht. Damit ist die Dunkelheit auch Abwesenheit von Jesus oder auch Orientierungslosigkeit und Kälte. Rainer Stumpf berichtet von einem Gespräch, das mit der Frage begann, wann beginnt der Tag? Einer antwortete: Wenn ich den weißen vom schwarzen Faden unterscheiden kann. Die Antwort des Anderen war: Für mich beginnt der Tag, wenn ich das Gesicht des Nächsten erkenne. Der Bezirksvorsteher sprach auch die Bitte aus, dass jeder selbst ein Licht sein kann. In diesem Zusammenhang skizzierte er auch das Bild eines Malers von Jesus, in dem dieser den Sohn Gottes ohne Hände darstellte. Unter dem Bild waren die Worte zu lesen: Jesu Hände seid ihr.
Nach der Freisprache von der Sünde wandte sich Rainer Stumpf den Eltern mit dem Täufling zu. In Bezug auf das Textwort gab er den Eltern den Rat, selbst ein Licht in der Familie und damit auch Vorbild für die Kinder zu sein. Der Täufling ist als Kind ein Lichtblick für die Familie, so lauteten einige Gedanken der Ansprache, bevor dann die Handlung der Heiligen Wassertaufe stattfand.
Nach Abschluss des Heiligen Abendmahles und dem Schlusssegen fand die Übergabe einer Spende des Hilfswerkes der Neuapostolischen Kirche human aktiv statt. Der Jahresförderschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Gewaltbetroffene Frauen und Kinder“. Auch das Projekt Frauenhaus im Landkreis Donau-Ries und Dillingen wurde dabei bedacht. Der Bezirksvorsteher konnte an die beiden Leiterinnen des Projekt Frauenhaus, Ursula Kneißl-Eder (Stellvertretende Landrätin) und Maja Pauer (Vorsitzende des Vereins), einen Spendenscheck von 6.000€ überreichen. Die beiden Projekt-Leiterinnen bedankten sich und berichteten den Gemeindemitgliedern und Gästen von Ihrer Arbeit und den Veränderungen in diesem Jahr. So fand ein Umzug von Donauwörth nach Nördlingen statt, das Sicherheitskonzept wurde komplett erneuert und die Sicherheit der insgesamt 8 Frauenplätze mit Kindern wesentlich erweitert und verbessert. Die Zuhörer bedankten sich mit Applaus.
Text: Karl Mölle
Fotos: Karl-Heinz Walter