Am 22. Mai 2024 besucht Bezirksvorsteher Rainer Stumpf die Gemeinde Gersthofen. Zu unserer Freude ist zudem erneut der Lektor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gersthofen, Hellmar Oertel, anwesend. Dem Gottesdienst liegt das Bibelwort aus Psalm 92, 6 zugrunde: "HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief. Ein Törichter glaubt das nicht, und ein Narr begreift es nicht."
Eingeleitet wird der Gottesdienst damit, dass Gottesdienste immer wieder Gelegenheit bieten, sich an die Größe Gottes zu erinnern.
Anschließend folgt ein Rückblick auf den Pfingstgottesdienst mit Stammapostel Schneider vom vergangenen Sonntag, in dem es um den allerheiligsten Glauben ging. Es wird noch einmal herausgestellt, dass der allerheiligste Glaube, den Glauben an den allmächtigen Gott, der die Geschichte von jedem einzelnen kennt, und den Glauben an Jesus Christus, den Heiland und Erlöser, umfasst.
Dieser Glaube bekommt seine „Nahrung“ aus dem heiligen Geist, welcher nicht müde wird, daran zu erinnern, wie Gott ist. Zudem bezieht der Bezirksvorsteher hier die Apostel mit ein, die das Wort in die Welt tragen und die Gläubigen auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten.
Im Anschluss daran geht er auf das große Werk Jesu ein. Jesu Liebe war so groß, dass er selbst am Kreuz dem Verbrecher neben sich sowie seiner Mutter gedachte. Auch wir sind gut beraten, wenn unser Glaube mehr an Jesus Christus orientierte Werke hervorbringt.
In einem weiteren Predigtbeitrag nimmt Michael Wanner - Diakon der Gemeinde Gersthofen – Bezug auf den Neid, den er am Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg erläutert. Wir müssen keinen Neid empfinden, wenn wir sehen, was uns an Lohn zuteilwerden wird. Denn unabhängig davon, wann ein Mensch zum Glauben gefunden hat, bekommen wir am Ende alle den gleichen Lohn.
Vor der Feier des heiligen Abendmahls geht Bezirksvorsteher Rainer Stumpf darauf ein, dass es aus menschlicher Perspektive schwierig zu verstehen ist, dass am Ende alle den gleichen Lohn bekommen. Aus göttlicher Perspektive hingegen ist es ganz leicht, denn wir alle sind seine Kinder.
Abschließend weist er darauf hin, dass der Heilige Geist immer weiter arbeitet und die Kirche damit immer mehr zu Gott wächst.
Text: Coletta (Gemeinde Gersthofen)
Fotos: Anja (Gemeinde Gersthofen)