… am Sonntag, 25. Oktober 2026 mit Apostel Andreas Sargant.
„Liebe Brüder und Schwestern“, so begrüßte Andreas Sargant, der Leiter des Apostelbereiches München nach dem Verlesen des Bibeltextes aus Johannes 3,16 die anwesenden Gemeindemitglieder, Gäste, Nachbarn, Personen des öffentlichen Lebens und Amtsträger, die sich zum ersten Gottesdienst in der renovierten Kirche in Harburg eingefunden hatten.
Der Apostel stellte die Dankbarkeit für den gelungenen Umbau an die erste Stelle seiner Predigt. Er wies darauf hin, dass sich der HERR durch seine Liebe allen Menschen nahen will und dass er Allen durch seinen einzigen und eingeborenen Sohn begegnet. Die Liebe Gottes ist unabhängig von äußeren Gegebenheiten und sie ist für jeden da; wichtig sind das Vertrauen und der Glaube an Gott. Das sind zusammen mit den Sakramenten Voraussetzungen für das ewige Leben. Die Liebe Gottes schließt auch niemand aus und sie wirkt in der Zeitlichkeit und in der Ewigkeit.
Bezirksältester Rainer Stumpf griff im Predigtbeitrag den Gedanken einer „frisch renovierten Kirchengemeinde“ auf. Er verdeutlichte, dass auch die Menschen eine Baustelle der Arbeit Gottes sind. ER arbeitet an unsterblichen Seelen und an der Erneuerung des inneren Menschen. Als Beispiel zeigte er auf, wie sich verliebte Menschen durch die Liebe verändern.
Zwischen den Predigtteilen und zur Begleitung des Gemeindegesangs musizierte die Instrumentalgruppe der Gemeinde. Sie wurden begleitet durch die neue Pfeifenorgel.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles und dem Schlusssegen dankte der Apostel den Nachbarn für Ihre Geduld in der Umbauzeit, den Geschwistern für Ihre Opferbereitschaft und Mitarbeit, den Architekten und Handwerkern und begrüßte außerdem die Apostel i.R. Dieter Prause und Wolfgang Zenker sowie die Bischöfe i.R. Udo Göhlmann und Günter Schulz sowie die Architekten Wolfgang Lehnert und Günter Zimmermann.
Zum Abschluss bat Andreas Sargant noch die evangelische Pfarrerin Dr. Regine Kellermann um ein Grußwort. Sie erwiderte den Dank des Apostels für die Unterkunft der Kirchengemeinde im evangelischen Gemeindehaus, dass die Gemeinde unkomplizierte und sehr angenehme Mieter waren und wünschte der Gemeinde für die Zukunft Gottes Segen.
Auch der Bürgermeister von Harburg, Christoph Schmidt, freute sich auch im Namen der anwesenden Stadträte über die Investition in den Standort Harburg. Er bezeichnete die Kirche als einen Ort der Begegnung und er war angetan, dass er beim letzten Gottesdienst vor dem Umbau, am 5. Januar 2025 und auch heute, dem Tag des Wiederbezuges, eine vollbesetzte Kirche vorgefunden hatte. Auch er wünschte der Kirchengemeinde alles Gute für die Zukunft.
Zum Abschluss waren alle Anwesenden zu einem Imbiss im Foyer der Kirche geladen.
Text: Karl Mölle
Fotos: Karl Mölle und Jürgen Stumpf