Kirchengemeinde Nördlingen sammelte Lebensmittel als Spende für die Tafel Nördlingen.
Den Bezug zwischen Ernte, Herstellung und Produkten muss sich der Mensch in unserer Zeit wieder bewusst machen. Damit verbunden ist der Impuls „Wer denkt, der dankt“.
Für Aussaat und Pflege ist der Mensch verantwortlich - Wachstum und Entwicklung liegt in der Hand Gottes. Mit diesen Gedanken leitete Gemeindeleiter Uwe Göttler den Gottesdienst zu Erntedank am Sonntag, 5. Oktober 2025 in Nördlingen ein.
Als Grundlage diente das Bibel-Wort aus Kolosser 3, Vers 17:
Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Hier einige weitere Gedanken aus dem Erntedank-Gottesdienst:
Priester Oliver Franke unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Gedanken des Dienstleitenden. Er erinnerte sich, als er als Erntehelfer tätig war und sich der bereits in der Ewigkeit befindliche Priester Adam Dürrwanger auf dem Acker niederkniete und dem Schöpfer für die Ernte dankte.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles und dem Schlusssegen überreichte Uwe Göttler die umfangreichen Lebensmittel-Spenden der Gemeindemitglieder.
Zu diesem Anlass waren die Vertreterinnen der Tafel Nördlingen, Susanne Vogl und Silvia Balan der Einladung zum Erntedank-Gottesdienst gefolgt. Susanne Vogl bedankte sich bei den Anwesenden für die großzügige Spende. Sie berichtete von den gestiegenen Herausforderungen, die in den gesunkenen Lebensmittelspenden aufgrund logistischer Änderungen durch die Supermärkte wie auch durch die gestiegene Anzahl der Tafel-Kunden aufgrund des Ukraine-Krieges und gleichzeitigem Spendenrückgang auftreten.
An 2 Ausgabetagen sind knapp 200 Abholungen pro Woche umzusetzen, die von 4 festangestellten und über 90 ehrenamtlichen Mitarbeitenden organisiert werden. Dazu kommen die Lebensmittel-Abholungen bei ca. 60 Supermärkten, Discountern und Höfen, so berichtete Susanne Vogl weiter den interessierten und beeindruckten Zuhörern.
Text: Georg Bachmann
Fotos: Karl-Heinz Walter