Am 04. Mai 2025 diente unser Bezirksältester Rainer Stumpf, Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Augsburg/Nördlingen, in der Gemeinde Augsburg-Stettenstraße. Dem Konfirmationsgottesdienst lag das Wort aus Philipper 2, 4 zugrunde: „und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient“. Zum Gottesdienst waren neben den Konfirmanden selbst Gemeinden des westlichen und östlichen Bereichs des Kirchenbezirks sowie der Jugendchor und das Jugendorchester, die auch an diesem Tag für die musikalische Umrahmung zuständig waren. Insgesamt hatten unsere Konfirmanden über 200 eigene Gäste geladen.
„[Konfirmation] Eine der besten Entscheidungen eures Lebens“
Gleich zu Beginn des Gottesdienstes spricht der Älteste die Konfirmanden an und sichert Ihnen zu, Konfirmation zu feiern war „eine der besten Entscheidungen eures Lebens“. Das Textwort aus Philipper 2, 4 fußt auf der Liebe zum Nächsten und unterstreicht gleichzeitig unser Jahresmoto „Es ist Zeit, Gutes zu tun“. In seinem Dienen ging der Bezirksälteste darauf ein, dass man sich manchmal fragen könnte wie man Gutes tut und dem Bösen entsagt. Wir sollen uns an Jesu als Handlungsvorbild orientieren.
In seiner Predigt legt der Bezirksvorsteher sein Augenmerk auf die Frage: „Was würde Jesus tun?“ Unterstützen wir den Nächsten in seiner Niederlage und nehmen Anteil daran, wie es der Barmherzige Samariter getan hat. Mit den Worten „für dich ist ein Stuhl im Werk Gottes frei“ ermutigt er die künftigen Jugendlichen nicht nur in der Nächstenliebe aktiv zu werden, sondern sich auch in der Kirche Christi zu engagieren.
„Predigtbeitrag: Ich habe mich für den Herrn entschieden und dabei bleibt es“
Bezugnehmend auf die vom Ältesten angesprochene Entscheidung, welche unsere Konfirmanden an diesem Tag getroffen haben, eröffnet Priester Strixner, Gemeindevorsteheraus Neusäß, seinen Predigtbeitrag mit der Erkenntnis, dass man immer mehr Entscheidungen zu treffen hat, je älter man wird. Er zitiert Stammapostel Streckeisen, welcher ihn mit seinen Worten „Ich habe mich für den Herrn entschieden und dabei bleibt es“ noch heute berührt. Bleiben wir dem Herrn treu, wie es auch im Konfirmationsgelübde nochmals bestätigt wird.
„Predigtbeitrag: Nichts getan, nichts gesagt, aber so viel geholfen“
Wir sollen Gott lieben und unseren Nächsten wie uns selbst, hatte Jesus als höchstes aller Gebote festgelegt. Diakon Brunner aus der Gemeinde Augsburg-Haunstetten, führte zu Beginn seines Predigtbeitrags diesen Gedanken weiter und erklärt, dass Gutes zu tun untrennbar mit der Liebe zum Nächsten verbunden ist. Lasst uns auf Brüder und Schwestern die alleine oder am Rand der Gemeinschaft stehen, zugehen. Schenken wir Ihnen einfach nur Beachtung und heißen sie willkommen. Dann haben wir „nichts getan, nichts gesagt, aber so viel geholfen“. Mit wenig persönlichem Aufwand können wir große Freude im Nächsten auslösen und Gutes tun.
„Segen zur Konfirmation: wenn andere wegschauen, dann schaut hin“
Bezirksältester Stumpf leitet die Segenshandlung ein und erklärt den Konfirmanden, dass das Wort Konfirmation vom lateinischen confirmo stammt, was „ich bestätige“ bedeutet. Die Konfirmanden bestätigen, dass sie dem Bösen entsagen wollen, dass sie Gutes tun wollen, dass sie den Nächsten unterstützen wollen. „Wenn andere wegschauen, dann schaut hin!“
Zur großen Freude aller spendete der Bezirksälteste 13 Jugendlichen den Segen zur Konfirmation und gratulierte daraufhin jedem einzelnen persönlich. Er gab Ihnen nicht nur Segenswünsche mit auf den Weg, sondern überreichte jedem noch ein Pflaster, welches „nicht für euch gedacht ist, weil glauben schmerzt, sondern für den der eure Hilfe braucht“.Nach dem Schlussgebet haben unsere Konfirmanden zahlreiche Glück- und Segenswünsche sowie Geschenkkuverts entgegengenommen.