Wie blicken Jugendliche auf das Ende der Welt? Neun Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Augsburg und Umgebung gingen dieser Frage am 19. September 2026 nach. Beim jährlichen Konfi-Nachmittag in der Gemeinde Augsburg-Stettenstraße beschäftigten sie sich drei Stunden lang mit Eschatologie und Gebet. Am Ende des Nachmittags sahen sie ihrer Zukunft hoffnungsvoller entgegen als zu Beginn.
Aus den Augsburger Stadtgemeinden sowie Neusäß, Gersthofen, Friedberg und Leipheim kamen die 12- und 13-jährigen Jugendlichen des doppelten Konfirmandenjahrgangs in die Zentralkirche des Kirchenbezirks Augsburg-Nördlingen. Hier wurden sie bereits von den Lehrkräften Chiara Andree und Monika Wolf Weber erwartet.
Eschatologie bezeichnet die Lehre von den zukünftigen Dingen. Was erwartet Christen in der Zukunft? Gemeinsam gingen die Jugendlichen dieser Frage in Gruppenarbeit auf den Grund. Zu Beginn und am Ende der Stunde fragten die Lehrkräfte die Stimmung ab. Das Ergebnis: Wer besser versteht, was kommt, blickt gelassener nach vorn. Auch beim zweiten Thema, dem Gebet, blieb es nicht bei der Theorie: Das gemeinsame Reihum-Gebet zum Abschluss war einer der Höhepunkte.
Zwischen den Unterrichtseinheiten genossen alle gemeinsam die Pause im Sonnenschein. Bei Kennenlern-Bingo und Knabbereien kamen die Jugendlichen schnell ins Gespräch. Sportlich wurde es am Schluss beim Bibel-Fußball: Beide Teams waren mit vollem Einsatz dabei. Aus Zeitgründen endete das Spiel unentschieden. Auf eine "Revanche" im nächsten Unterricht freuen sich die Konfis nach eigenen Aussagen.
Nach Unterrichtsende zog ein Teil der Gruppe noch weiter ins Restaurant Picnic in der Augsburger Innenstadt. Bei Pinsa Romana und Açaí-Bowls fand der Tag einen leckeren Ausklang