Am 8. September 2024 hielt nach längerer Zeit Apostel Andreas Sargant einen Sonntagsgottesdienst in der Kirchengemeinde Harburg, wozu auch die Gemeinde aus Rudelstetten eingeladen war.
Der Apostel diente mit dem Wort aus 2. Mose 13, Vers 21: Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.
Das Gemeindeorchester, begleitet von der Orgel, spielte nach dem Eingangsgebet das Lied Nr. 212 aus dem neuapostolischen Gesangbuch: Reiches Versprechen hat Gott gegeben.
Der Apostel freute sich über diese schöne Überleitung und dankte den Mitwirkenden für diesen Impuls. Mit meinem Auge leite ich Dich … Auf dem Weg zur herrlichen Heimat will ich Dich leiten mit meinem Geist! Er brachte zum Ausdruck, dass dieses Lied die Botschaft des Textwortes unterstreicht. Der Heilige Geist führt uns zum Ziel unseres Glaubens und der ewige Gott und sein Sohn lassen uns dabei nicht alleine!
Die Wolke und das Feuer symbolisieren die Gegenwart Gottes. Er ist immer da – wir brauchen nur seine Hand zu fassen und uns leiten lassen. So wie das Volk Gottes aus Ägypten geführt wurde. Bei Tag die Wolkensäule, bei Nacht die Feuersäule. Sie wussten genau wohin sie durch Gottes Führung gehen mussten. Hielt die Wolke an oder blieb die Feuersäule stehen, blieb auch das Volk Gottes stehen. Gott war immer gegenwärtig und führte sie so aus dem Elend ins verheißene Land. Der himmlische Vater praktiziert das heute noch genauso. Er gibt uns Säulen an die Hand, die uns lenken und leiten zum ewigen Ziel. Der Heilige Geist wirkt in den Gottesdiensten und zeigt uns den Weg auf, den wir gehen sollen. Wenn wir dem Bösen entsagen, die Gesetze Gottes beachten, den Aposteln des Herrn folgen und Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl haben – dann sind das die besten Voraussetzungen, um das Heil zu erlangen.
Eine besondere Freude durften die Geschwister erleben, als der Apostel nach dem Heiligen Abendmahl die junge Schwester Emilia Friesch und die beiden leiblichen Brüder Valentin und Jakob Stumpf zu sich an den Altar bat, um sie in das Amt als Diakonin bzw. Diakon zu ordinieren. Er gab ihnen mit auf den Weg, dass der himmlische Vater auch sie mit seinem Auge leiten werde.
Text: Silvia Stumpf
Fotos: Jürgen Stumpf