Die Hirten hatten kein einfaches Leben.
“Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“
(Lukas 2, 8-12)
Die Hirten hatten kein einfaches Leben. Ihr Leben war von harter Arbeit, wenig Anerkennung und Sorge ums tägliche Brot geprägt. Dann kommen “von oben“ die Engel, die diese Sorgen nicht kennen und rufen „Fürchte Dich nicht!“
Die Hirten hätten auch sagen können „Was wollen ‚die von da oben‘ uns schon erzählen? „Was wissen die schon von meinen Problemen?“ „Wissen die eigentlich wie hart ich hier arbeiten muss“
Wie ist es heute, wenn wir das Wort Gottes in der Predigt hören? Denken wir manchmal „die Brüder, die am Altar stehen, haben gut reden, die wissen gar nichts von meinen persönlichen Problemen…“
Die Hirten haben sich aufgemacht und sie fanden Jesus. Ich persönlich glaube nicht, dass sie sich nach der Ankunft bei Jesus noch darüber unterhalten haben wie schwer der Weg war oder was der einzelne für Aufwendungen aufbringen musste um anzukommen. Die Freude bei Jesus zu sein hat alles überstrahlt.
Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit der Freude im Herzen auf unsere grandiose Zukunft, die wir beim Herrn haben dürfen!
Ihr Apostel Andreas Sargant